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Ein gutes Grundfutter besteht in erster Linie aus fettarmen Mehlsaaten.

 

Dazu zählen neben Grassamen z.B. Kanariensaat sowie die verschiedenen Hirsesorten. Ölsaaten wie Raps sollten aus den oben genannten Gründen nicht bzw. nur in sehr geringem Anteil enthalten sein.

 

Absolut unnötig sind Zusätze wie getrocknete Früchte, Honig, Jodperlen, oder kurz, alles, was nicht Körnchen ist. Grit im Futter ist zwar nicht schädlich, aber ziemlich unzweckmäßig, da er im Napf immer nach unten rutscht.

 

Eine gute Grundmischung enthält etwa 40-50 % Kanariensaat. Der Rest sollte aus verschiedenen Hirsesorten und evtl.einem Teil Grassamen bestehen. Natürlich lohnt es sich nicht, für eine kleine Anzahl Vögel selbst Futter aus Einzelsaaten anzumischen. Dafür gibt es sehr gute, fertige Grundfuttermischungen zu kaufen, die man selbst noch mit Grassamen strecken kann.

 

Gutes Futter heißt natürlich auch frisches Futter. Aber wie findet man heraus, ob das gekaufte Futter auch die nötige Qualität besitzt? Dazu setzt man am besten eine so genannte Keimprobe an, da man von der Keimfähigkeit der Saaten auf deren Frische schließen kann.

Keimprobe

Für eine Keimprobe zählt man zuerst genau 100 Körner ab. Natürlich müsst ihr darauf achten, von jeder Saat (außer geschälten Haferkernen) welche dabei zu haben. Diese Körner breitet man auf einem Stück feuchten Küchenpapier aus. Und dann heißt es warten, bis sich die Keime zeigen. Das dauert etwa 2-3 Tage. Währenddessen muss man natürlich darauf achten, das Küchenpapier immer feucht zu halten damit die Probe nicht austrocknet.

 

Warum genau 100 Körner? Wenn man die diese, zugegebenermaßen frickelige, Arbeit vorher macht, fällt die Auswertung der Keimrate hinterher leichter.

 

Um die Keimrate zu bestimmen zählt man dann nämlich einfach die Körner, die nicht aufgegagen sind. In meinem Beispiel waren das 16 Stück, womit die Keimrate des Futters bei 84 %  liegt.

 

Keimen weniger wie etwa 60 % der Saaten kann man davon ausgehen, dass das Futter minderwertig oder überlagert ist und man sollte es seinen Vögeln nicht mehr anbieten.

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