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Unumgänglich für eine gesunde Vogelernährung ist auch die Bereitstellung von Mineralien.

Vorallem während der Zucht haben grade die Hennen einen erhöhten Bedarf an Kalzium, dem Hauptbestandteil der Eierschale.

Ob Gritsteinchen tatsächlich nötig für die Verdauung der Tiere sind, darüber scheiden sich die Geister. Ich persönlich glaube, dass sie diese kleinen Magensteinchen tatsächlich brauchen (warum sollten sie sie sonst fressen?) und reiche daher seit Jahren eine Mineralienmischung, in der auch kleine Kalksteinchen enthalten sind. Noch nie konnte konnte ich beobachten, dass ein Vogel dadurch Verdauungsprobleme bekam.

Auch in der Wildnis nehmen Wellensittiche von Zeit zu Zeit Erde oder kleine Steinchen auf, um ihre Verdauung zu regulieren.

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Am gebräuchlichsten sind wohl Gritmischungen mit Stückchen von Muschel- und Austernschalen, Magensteinchen, Kalk- und Rotstein. Ein Teil davon ist in Magensäure löslich und dient hauptsächlich der Versorgung mit Mineralien, speziell Kalzium.

Richtige Magensteinchen, meistens winzige Kiesel, helfen dem Vogel beim Zerkleinern der Nahrung im Magen.

Manche Mischungen enthalten zusätzlich kleine Holzkohlestückchen, die helfen soll, Giftstoffe im Körper zu binden.

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Sehr gerne angenommen werden vorallem roten Vogelmineralien. Diese gibt es in Pulverform oder auch als gepresste Steine, die häufig unter dem Namen "englischer Pickstein" zu kaufen sind. Viele Wellis stürzen sich mit Begeisterung auf solche Steine bis sie ein rosafarbenes Gesicht haben, vermutlich, weil sie leicht salzig schmecken.

 

Das Pulver mischt man am besten unter den normalen Vogelgrit, da es wirklich sehr fein ist.

Auch recht häufig angeboten wird Sepiaschale, der Schulp einiger Tintenfischarten. Möchte man Sepia anbieten, sollte man diesen vorher nochmal sehr gut Wässern, da er oft noch sehr viel Salz enthält. Dafür legt man die Schalen in einen Behälter mit Wasser, was man von Zeit zu Zeit wechselt um den Salzgehalt zu reduzieren.

Häufig ist zu lesen, das Sepiaschalen bei Wellensittichhennen Legenot verursachen. Belege dafür in Form von Studien fehlen allerdings bis heute.

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Neben Muschelgrit ist auch die Eierschale von gekochten (!) Hühnereiern eine gute Ergänzung, wenn es um Mineralien geht.

 

Dazu nimmt man einfach die Schale von frischen, gekochten Hühnereiern, entfernt die Eihaut, bröselt die Schale klein und mischt sie unter die normale Gritmischung.

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