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Ebenfalls eine schöne Abwechslung zum normalen Hauptfutter ist Kochfutter. Vorallem aber als Schonkost für kranke Vögel eignet sich Kochfutter optimal, da es angenehm weich und von der Zubereitung her auch schneller und hygienischer ist wie z.B. Keimfutter.

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Als Grundlage für Kochfutter kann man z.B. eine normale Keimfuttermischung nehmen. Mittlerweile gibt es im Handel auch spezielle Kochfuttermischungen, die zusätzlich noch solche Sachen wie Wildreis oder verschiedene Erbsen- und Bohnensorten enthalten.

 

Um aus den trockenen Körnern Kochfutter zu machen, gibt man die Körner in einen Topf und bedeckt sie erstmal großzügig mit Wasser.

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Das ganze stellt man auf den Herd und lässt es ca. 10-15 Minuten vor sich hin köcheln. Hat man Vögel mit Megabakterien im Bestand empfiehlt es sich zudem, jetzt ein wenig Thymian zum Futter zu geben. Thymian gilt als pilztötend und kann somit helfen, die Megas in Schach zu halten.

 

Aber auch für gesunde Vögel ist das eine leckere Abwechslung.

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Wenn die Kochzeit um ist, gießt man die Körner in ein Sieb und spült sie kurz mit kaltem Wasser durch, damit sie nicht noch weiter garen. So lässt man sie dann erstmal abtropfen und natürlich auch ein wenig abkühlen. Kochfutter serviert man entweder lauwarm oder komplett abgekühlt.

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Alternativ kann man das Kochfutter natürlich auch noch aufpeppen, z.B. mit klein geschnittenem Gemüse wie Paprika, Knoblauch oder Möhren, die man entweder kurz mitkochen lässt oder hinterher roh unters Futter mischt. Auch einige gekochte Reiskörner (natürlich ungewürzt) werden gerne genommen.

Hier habe ich noch eine frische Knoblauchzehe zerdrückt und zusammen mit ein bisschen frischem Schnittlauch unter die Körner gemischt - Fertig ist das Kochfutter! 

TIPP:
Durch den Kochvorgang büßt das Futter natürlich einen Teil seiner Vitamine ein. Soll es über einen längeren Zeitraum als Krankenkost gegeben werden und der Vogel verschmäht in dieser Zeit Obst und Gemüse, sollte man das mit der Gabe eines geeigneten Vitaminpräparates ausgleichen.
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