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Schon beim Vogelkauf stellt sich die Frage: "Wie erkenne ich eigentlich einen kranken Sittich?"

 

Ein offensichtlich kranker Welli ist teilnahmslos und apathisch, plustert sich sehr stark auf und zittert ggf. sogar. Weiterhin ist das Gefieder oft stumpf und glanzlos, manchmal sogar struppig. 

Es ist weiterhin möglich, dass das Gefieder rund um die Kloake dreckig und verklebt ist. Auch auf einen eventuellen Räudemilbenbefall sollte man achten. Den erkennt man in erster Linie an einem weißlichen Belag in der Schnabelregion.

Einen Vogel mit Atemproblemen erkennt man daran, dass er auffällig mit dem Schwanz wippt und evtl. beim Atmen sogar fiepende Geräusche von sich gibt.

 

Aber auch später ist es wichtig, eine Krankheit früh genug zu erkennen um rechtzeitig handeln zu können, da Wellensittiche unglaubliche Schauspieler sind die immer versuchen, eine Krankheit zu verbergen.

Frei nach dem Motto "Bloß keine Schwäche zeigen!"

 

Woran sehe ich also früh genug, dass es meinem Welli nicht gut geht?

 

Wenn man seine Tiere schon länger hält und sich mit ihnen beschäftigt, fallen einem auch kleine Änderungen im Verhalten meist sehr schnell auf. Dazu gehören z.B. Änderungen im Fress- und Schlafverhalten oder auch eine ungewöhnliche Körperhaltung.

Auch plötzliche Zahmheit kann ein Anzeichen für eine Krankheit sein.

 

Bemerkt man so eine Verhaltensänderung, sollte der Vogel unter gründlicher Beobachtung stehen und einem vogelkundigen Tierarzt vorgestellt werden.

 

Je eher man eine Krankheit erkennt, desto größer sind die Chanchen auf eine erfolgreiche Therapie.

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