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Um im Ernstfall schnelle Erste Hilfe leisten zu können sollte man folgende Gegenstände und Präparate immer zur Hand haben:

Hilfmittel zum Einfangen

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Bewährt hat sich hier ein Tüllkescher mit etwa 20 cm Durchmesser. Natürlich erfordert das Fangen mit einem Kescher ein bisschen Übung, aber generell gibt es keine schonendere Methode, einen Welli zu fangen.

 

Positiver Nebeneffekt: Das Tier bekommt höchstens Angst vor dem Kescher selbst, nicht aber vor der Hand oder der Person die versucht, ihn zu fangen.

 

Wer Angst um seine Finger hat oder den Fixiergriff noch nicht richtig beherrscht, sollte sich vielleicht auch ein kleines Handtuch bereit halten, um den Vogel vernünftig zu fixieren.

Krankenkäfig

Unabdingbar um einen kranken Vogel vom restlichen Bestand zu trennen. Der darf auch gerne etwas kleiner sein, sodas man den Vogel darin direkt ohne große Umstände zum Tierarzt transportieren kann. Für diesen Käfig sollte man natürlich auch einen Satz Futter- und Wassernäpfe parat haben.

Transportbox

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Ist der Krankenkäfig doch zu groß, um den Vogel darin bequem zum Tierarzt zu bringen, sollte man eine Transportbox zur Hand haben. Gerade für Tierarztbesuche bieten sich Kunststoffboxen mit Gitter an, da der Arzt sich so die Vögel auch schonmal anschauen kann, ohne sie gleich in die Hand zu nehmen.

 

Möchte man einen Vogel z.B. vom Züchter nach Hause transportieren, eignen sich z.B. Versandkisten aus Holz dafür wunderbar.

Spritzen (ohne Nadel)

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Um den Vogel, falls nötig, Wasser oder Medikamente zu verabreichen. Sowas bekommt man in verschiedenen Größen für ein paar Cent in der Apotheke oder auch direkt beim Tierarzt.

Wärmelampe/Dunkelstrahler

Kranke Vögel frieren oft und sind auf Wärme von außen angewiesen. Für so einen Fall sollte man sich einen Dunkelstrahler besorgen. Das ist eine spezielle "Lampe" die nur Wärme, aber kein Licht abstrahlt.

Infrarotlampen sind nicht für einen dauerhaften Einsatz geeignet, da das helle Licht die Augen des Vogels schädigen kann.

 

Beim Einsatz einer Wärmelampe solltet ihr immer darauf achten, dass der Vogel der Wärme auch ausweichen kann.

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Elstein-Dunkelstrahler

Traubenzucker

Den kann man geschwächten Vögeln als Erste-Hilfe-Maßnahme ins Trinkwasser geben.

ACHTUNG: Nicht bei Patienten mit Megabakterien anwenden!

Vitamin- und Mineralstoffpräparat

Ein gutes Vitamin- und Mineralsoffpräparat kann ebenfalls die Genesung des Vogels positiv beeinflussen. Geeignete Mittel sind z.B. Prime oder auch Korvimin (nur beim Tierarzt erhältlich).

Heilerde

Eignet sich hervorragend als Erste Hilfe bei Durchfallerkrankungen.

ACHTUNG: Wirklich nur als erste Hilfe verwenden damit der Vogel nicht zu viel Flüssigkeit verliert. Heilerde bekämpft nur das Symptom, nicht aber die Ursache!

Wattestäbchen

Um kleine Mengen Salbe aufzutragen oder Wunden zu reinigen. Wattestäbchen eignen sich auch hervorragend, wenn man einen mit Räudemilben befallenen Vogel zusätzlich mit Paraffin behandeln möchte.

Traumeel

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Hilft bei Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder auch bei blauen Flecken. Am bekanntesten ist wohl Traumeel-Salbe, das Präparat ist aber auch in tablettenform oder flüssig zur Verabreichung über das Trinkwasser zu bekommen.

Nagelknipser

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Zum Kürzen von zu lang gewachsenen Krallen. Es gibt auch spezielle Krallenscheren.

Waage

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Manchmal kann es nötig sein, dass Gewicht eines Vogels zu kontrollieren. Dafür eignet sich eine Waage mit mindestens grammgenauer Einteilung.

Auch zum Abwiegen und Dosieren von Medikamenten ist so eine Waage hilfreich.

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