header_200_5.jpg

 

Bevor man seine Wellensittiche zur Brut schreiten lässt, muss man in Deutschland einige amtliche Vorraussetzungen erfüllen. Dazu zählt vorallem die Zuchtgenehmigung (ZG), die man beim zuständigen Kreisveterinär- oder Gesundheitsamt beantragen muss. 
 

Warum ist das notwendig?

zucht_ringe.jpg

offener und geschlossener Ring

Jeder in Deutschland gezüchtete Papagei oder Sittich muss mit einem entsprechenden Ring gekennzeichnet werden um seine Herkunft, im Falle eines Psittacose-Ausbruchs, einwandfrei bestimmen zu können. Das ist vorallem deshalb wichtig, weil es sich bei dieser Krankheit um eine Zoonose handelt, also eine Krankheit, die auch auf den Menschen übertragen werden kann.


Auch, wenn man nur für den "Eigenbedarf" züchten möchte, ist die ZG erforderlich. Viele Vogelhalter empfinden diese Regelung als Schikane und lassen ihre Vögel trotzdem brüten, meistens ohne sich vorher wirklich Gedanken über die eventuellen Folgen gemacht zu haben. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit z.T. empfindlichen Geldstrafen geahndet werden.

Welche Vorraussetzungen muss man erfüllen, um die ZG zu erhalten?

Bevor die ZG erteilt wird bekommt man in der Regel Besuch vom zuständigen Amtstierarzt (ATA), der die Vögel und deren Unterbringung begutachtet. Meistens wird auch ein separater, leicht zu reinigender Quarantänetraum gefordert.

Im Zuge dieses Besuches wird auch die Sachkunde des Halters überprüft. Das geschieht meistens durch Ausfüllen eines Fragebogens, in dem Wissen zur allgemeinen Vogelhaltung sowie speziell zur Zucht abgefragt wird. Manche ATA's prüfen die Sachkunde auch während eines Fachgesprächs.

WICHTIG:
Die Anforderungen können sich von Kreis zu Kreis unterscheinden und sind deshalb am besten beim zuständigem Amt zu erfragen.
zum Seitenanfang | eine Seite zurück |