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14.07.2013

Kaum sind wir wieder da, sind wir auch schon wieder weg. Das hier wird nämlich der vorerst letzte Lemonbirds-Zuchtbericht der laufenden Brut sein. Dieses Wochenende sind fast alle Küken aus der Absetzbox in die Voliere gezogen.

Fast heißt, dass eigentlich nur noch Valentin mit seinen drei jüngsten inklusive "Fäulein Fussel" in der Box sitzt. Die beiden anderen sitzen aber auch nur noch da, damit das kleinste auch ein paar in etwa gleichaltrige bei sich hat. Ansonsten sind sie alle vollkommen selbständig und bereit für neue Abenteuer.

 

Ihr fragt euch, wer Fäulein Fussel ist? Dieser Name hat sich hier für unser ehemaliges Sorgenküken etabliert. Die kleine ist nämlich mitlerweile richtig munter und hat gestern sogar ihren ersten Flug im Voraum der Voliere absolviert. Beißen kann sie wie eine Große und frech wie Rotz ist sie auch. Von daher: Alles richtig gemacht! ;-)

 

Und sonst? Ich habe versucht, alle Küken vernünftig abzulichten, um von jedem ein gescheites "Bewerbungsfoto" zu haben. Es ist mir noch nicht bei allen gelungen, aber unten seht ihr die bisherige Ausbeute. Die nächsten Tage habe ich Zeit dafür, sodass bestimmt keiner ohne Fahrschein bleibt. :-)

Ob und wie und wann es dann hier weiter geht, seht ihr nach der nächsten Maus erfahrt ihr zu gegebener Zeit hier.

 

Bleibt mir nur noch, Danke zu sagen. Danke fürs Mitlesen und Mithibbeln, fürs Liken und Teilen und euer Interesse an meinen Mini-Piepern. Ohne euch wäre es nicht dasselbe! Und jetzt viel Spaß mit den ersten Fotos!

 



08.07.2013

Die Brut neigt sich dem Ende entgegen. Selbst das Nachzüglerchen finde ich jetzt immer wieder selbständig auf der Stange sitzend vor. Und das hätte ich, ehrlich gesagt, noch vor ein paar Wochen nicht für möglich gehalten.

Zugegeben, mich hat der kleine Wurm mit seinen "Extrawünschen" auch erst ein bisschen überrumpelt, war ich doch bisher fast ausschließlich Bruten gewohnt, bei denen ich wenigbis gar nicht tätig werden musste. Aber es zeigt einmal mehr, dass Wellensittichzucht eben nicht immer "so nebenbei" läuft und man immer auf alle Eventualitäten vorbereitet und im Notfall flexibel sein muss.

 

Fotomodel gestanden hat heute wieder eins der Küken aus der Großfamilie von Konani und Valentin - wahrscheinlich der einzige DF-Spangle-Hahn der Brut und ein Bruder zu der DF-Henne von gestern. Er trägt die Nr. 13 am Fuß, was ihn hoffentlich nicht davon abhält, ein schönes neues Zuhause zu finden. :-)



07.07.2013

Woran merkt man, dass es verdammt warm ist? Die Vögel sind sogar zu faul zum baden und machen lieber Siesta. ;-)

Dementsprechend ruhig war es hier heute. Den Piepern geht es gut, alle sind munter. Die Küken in der Voliere waren heute die meiste Zeit im Außenbereich und haben dort rumgeturnt, gespielt und geschlafen. Die aufgestellte Badewanne wurde höchstens für ein kurzes Fußbad genutzt.

 

Eben habe ich mir die Zeit genommen, um etwas mit den Küken in der Absetzbox zu spielen. Dank Cairo, der meine Hand auch wahnsinnig interessant findet, klappte das auch ohne größere Aufregung.

 

Cailean geht es übrigens auch soweit wieder gut. Er wird noch ein paar Tage in "Haft" verbringen müssen, bis das Gefieder wieder in Ordnung ist und er vernünftig fliegen kann, aber das Schlimmste ist wohl überstanden. :-)

 

Die Fotos von heute sind wieder quer durchs Gemüsebeet, mit einer der DF-Spangle-Hennen (schöne Grüße nach Do ;-)), einer der Grauflügel-Damen und einer Schwester der Henne, die ich am 04.07. gezeigt habe.

 

 



06.07.2013

Der Bericht gestern musste leider ausfallen, weil ich den ganzen Abend "Krankenschwester" spielen musste. Eigentlich wollte ich das Vogelhaus gestern gar nicht mehr sauber machen, habe ich aber dann, im Hinblick auf die schönen Wetteraussichten für heute, doch dafür entschieden. Und das war auch gut so, sonst wäre das für Cailean wahrscheinlich böse ausgegangen. Was war passiert?

Ich war gerade soweit fertig mit dem Schutzhaus, da sah ich auf einmal, dass die ganze Wand mir gegenüber voller Blutspritzer war. Erst konnte ich keinen Vogel mit Verletzung ausmachen, bis mir dann Cailean ins Auge fiel. Der hatte sich einen Blutkiel verletzt. Und zwar keinen kleinen am Kopf, sondern einen an der zweiten Handschwinge. Das ist wahnsinnig gefährlich, weil die großen Kiele einen "wunderbaren" Kanal für das austretende Blut bilden und Blutungen da deshalb nur schwer zu stoppen sind. Was also tun? Ich habe Cailean gefangen und mir ein sauberes Küchenpapier geschnappt, mit dem ich die Wunde abgedrückt habe. Nachdem ich ihn ein bisschen gewaschen hatte, konnte ich dann auch sehen, woher die Blutung kam und konnte den verletzten Kiel ziehen. (Auf Details werde ich jetzt nicht eingehen, da sowas unter gar keinen Umständen von unerfahrenen Vogelhaltern gemacht werden sollte. Sollte einer eurer Vögel soetwas mal an einer so großen Feder haben, lasst da bitte unbedingt einen vogelkundigen Tierarzt Hand anlegen!)

 

Als das geschehen war, konnte ich die Blutung glücklicherweise mit einer Kompresse stillen. Danach habe ich Cailean allerdings noch eine ganze Zeit lang festgehalten, damit sich die Wunde in aller Ruhe schließen kann. Er nahm es gelassen hin und hat sich sogar, in meiner Hand liegend, geputzt.

Der "Tatort" glich einem Schlachtfeld, aber am Ende sind wir beide sozusagen mit dem Schrecken davon gekommen. Zur Zeit muss er noch in einer kleinen Box ausharren, damit er bloß nicht auf die Idee kommt, zu fliegen.

Auf jeden Fall Glück im Unglück, denn wäre ich nicht zu diesem Zeitpunkt in der Voliere gewesen, wäre er vermutlich verblutet.

 

Aber genug Schreckensmeldungen. Auch bei den Jungvögeln hat sich ein bisschen was getan. Eine der Grauflügel-Hennen ist in die Voliere übergesiedelt und kommt dort, wie die anderen auch, super zurecht. Heute durften sie das erste Mal draußen Baden. Auch das kam, nach anfänglicher Skepsis, super an. Soweit, so gut.

Sonst läuft es gut und ruhig, was mit Zeit gibt, wieder ein paar mehr Bilder zu zeigen. Heute mit dem Sorgenkind (oben), was gar nicht mehr so viele Sorgen macht, und der grauen Franktion. :-)

 

 

Der älteste im Bunde, Nr. 1.

 

Einer seiner Brüder...

 

...und eine der beiden Hennen aus dem Gelege.



04.07.2013

Wie erklärt man einem kleinen, noch relativ hilflosen Vogel, dass er in seinem Nistkasten besser aufgehoben ist? Antwort? Gar nicht!

Ständig hüft das kleine "Sorgenküken" wieder aus dem Kasten und macht es sich in der Futterschüssel auf dem Boden der Box gemütlich. Das mit dem wieder rein setzen haben wir mittlerweile fast aufgegeben, weil der kleine Troll ja eh macht, was er will. Ich kann es ja auch verstehen, schließlich ist alleine im Kasten sein total langweilig. Glücklicherweise ist es ja im Moment nicht so kalt bzw. soll am Wochenende noch wärmer werden. Da ist der Umstand, dass das Gefieder noch nicht so dicht ist, halb so schlimm. Trotzdem werde ich gleich nochmal runter gehen und nachsehen, ob der kleine auch artig im "Bett" ist. ;-)

 

Auf dem Fot von heute seht ihr eine seiner/ihrer Schwestern, eine wunderschöne Opalin-Spangle-Henne in mauve AGG. Schönes Rücken-V, schöne Farbe, nur nicht ganz so viel Spangle-Zeichnung. Ich denke, nach der Mauser wird sie meiner Piratin Ava sehr ähnlich sehen, einer der Hennen, auf der meine Zucht aufgebaut ist. Ich bin gespannt. :-)



03.07.2013

Da ich mich nicht entscheiden konnte, gibt es heute einfach mal drei Bilder aus der Voliere von den beiden leiblichen Küken von Nephele und Cairo.

 

Oben seht ihr den mauvefarbenen Rainbowhahn beim Stretching. Klappt schon wunderbar, das mit dem Gleichgewicht. :-) Ansonsten musste er heute ein bisschen was einstecken. Aber selbst schuld, man legt sich ja auch nicht mit einer erwachsenen Henne an, wenn es um den Lieblingssitzplatz geht...

 

Währenddessen macht sein Bruder erste Annähreungsversuche. Nachdem er gesehen hat, dass ich Sirius (vorne im Bild) nicht fresse, wurde ich das erste Mal kurz beknabbert und dann...

 

 

...war es zum nächsten Schritt auch nicht mehr weit.

Und nein, ich bilde hier keine Piercer aus... ;-)

In diesem Sinne, schönes Bergfest und eine ruhige restliche Woche!



02.07.2013

Viel Neues gibt es im Moment nicht zu berichten. Valentin macht seinen Job als "Kindergartendaddy" ganz gut. Die drei Küken, die noch bei ihm sind, werden wunderbar gefütter bzw. fressen zum Teil schon selbständig. Kolbenhirse ist auf jeden Fall kein Problem mehr. Nur der jüngste im Bunde ist halt noch nicht so weit und bekommt weiterhin pro Tag eine Mahlzeit aus der Spritze.

 

Das klappt auch überraschend gut. Schon am zweiten Tag hat er (oder sie, man weiß es nicht) gelernt, wie das mit der Spritze funktioniert und schlabbert nun gierig den Brei da raus. Jetzt hoffe ich, dass Valentin so lange mit spielt, bis auch sein jüngstes Küken flüge ist. Denn eine komplette Handaufzucht des kleinen will ich auf jeden Fall vermeiden.

 

Aber sonst ist alles im Lot. Nur wachsen scheint verdammt anstrengend zu sein, wenn ich mir anschaue, wie müde die Jungpieper jeden Abend sind... ;-)



01.07.2013

Nachdem sich das Gewitter wieder verzogen hat, war ganz schön hartnäckig dieses Mal, gibt es wieder einen kurzen Bericht von der Bande.

Wichtigste Meldung des Tages ist wohl, dass Konani wieder in die Voliere gezogen ist. Nachdem sie wieder nachgelegt hatte, habe ich sie heute raus genommen, kurz geschaut, ob alles i.O. ist und habe sie wieder in die Voliere gesetzt. Da ist sie erstmal von mehreren Hähnen belagert worden. Dieses Phänomen ist mir sicherlich nicht fremd, aber sie war die erste Henne aus dieser Runde, bei der mit das wirklich extrem aufgefallen ist. Aber so schnell, wie die Aufregung da ist, ist sie auch wieder weg - sowohl bei Konani als auch bei den Hähnen.

Gestern schrieb ich was davon, dass sie während der Brut kaum abgenommen hätte. Das Gefühl täuschte mich nicht, sie ist sogar relativ pummelig für eine Henne, die gerade so viele Küken groß gezogen hat. Hätte ich in der Form jetzt nicht erwartet.

 

Und sonst? Die Jungvögel in der Voliere kommen super zurecht und fügen sich mit jedem Tag besser in den Schwarm ein. Sie toben rum und knüpfen immer mehr Kontakte zu den großen. So gefällt mir das. :-)

In der Absetzbox ist es ähnlich spannend, auch da suchen sich die kleinen jeden Tag was anderes zum entdecken. Der Gitterball ist schon wieder vergessen, mit Federn kann man schließlich viel besser "Tauziehen" spielen. Siehe Foto... ;-)



30.06.2013

Was gibt es neues? Nach einem arbeits- und tätigkeitsreichen Wochenende sind heute früh drei weitere Jungvögel in die Voliere gezogen. Erst durften sie sich dort ganz alleine austoben, weil ich die anderen vor dem Saubermachen ausgesperrt hatte, später kam dann der Schwarm dazu.

Das war ihnen erst so gar nicht geheuer, aber sie haben sich schnell zurecht gefunden. Jetzt sitzen sie alle ziemlich müde und geschafft von der ganzen Aufregung auf den Lamellenstangen oder, und das finde ich auch ganz toll, draußen in der AV. Da konnte man richtig sehen, wie interessant das für sie war, als sie zum ersten Mal raus geflogen sind. Geht halt nichts über frische Luft und Sonnenschein. :-)

 

Dafür sind dann zwei weitere Küken aus Konanis und Valentins Kasten in die Absetzbox gezogen. Die fühlen sich dort auch sichtlich wohl und erkunden fleißig ihr neues Umfeld. Sogar der Gitterball hat einen Abnehmer gefunden (juhuu!).

 

Und mein Sorgenkind? Das wächst fleißig. Es wird zwar eine Mauser brauchen, um wirklich "hübsch" zu werden, das hinterher sein hat leider ein paar Spuren hinterlassen, aber Hauptsache ist erstmal, dass wir es auf die Stange bekommen. Konani hat ein Ei nachgelegt und wird auch spätestens morgen wieder in die Voliere gesetzt. Ich hatte sie heute mal in der Hand und war erstaunt, wie gut sie die Brut mit dem großen Gelege weg gesteckt hat. Sie hat, zumindest vom Gefühl her, kaum abgenommen und ist auch sonst putzmunter. Das bestätigt mich darin, das es richtig war, sie nicht alle Küken alleine aufziehen zu lassen. Und eszeigt mit, dass Valentin sich gut um sie gekümmert hat. Ist ja auch nichts selbstverständlich bei einer Premierenbrut.

Nun aber genug gequatscht, hier nun ein paar Bilder von den Minis. Viel Spaß damit und einen schönen Restsonntag wünsche ich euch! :-)

 

"Weck mich nicht, ist doch Sonntag!"

 

 

"Was wohl passiert, wenn ich die aufwecke?"

 

 

*schmatz*

 

 

Und zum Schluss noch ein Foto vom besten, besten Wellihahn der Welt mit schönen Grüßen nach Schleswig! :-)



27.06.2013

Ne, was war das schön! Die letzte Stunde habe ich damit verbracht, den Jungvögeln in der Voliere beim spielen zuzuschauen. Gerade die beiden ältesten Grauflügel toben sich zur Zeit ziemlich aus, fliegen und raufen rum. Etwas gemächlicher lässt es der violette Opalin-Spangle angehen. Der hat sehr interessiert zugeschaut, wie die älteren meine Hand beknabbert oder mir die Haare durcheinander gebracht haben. Ganz kurz hat er auch mitgemacht, aber so interessant war ich dann wohl doch nicht... ;-)

 

Auch auf Erkundungstour war Königs kleiner Doppelgänger, wenn auch nur im Voraum der Voliere. Ohne Witz, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, jemand hat an der Uhr gedreht und der Ausbrecherkönig ist wieder hier. Nicht nur, dass sie sich unglaublich ähnlich sehen, auch vom Verhalten her schenken sie sich nichts. Kaum geht der Kastendeckel auf, wird an meinem Finger  geknabbert und versucht, rauszuklettern. Den ganzen Tag sird auf der Anflugstange vom Kasten gesessen, weil man ja was verpassen könnte. Und zu guter Letzt ist er auch schon ein sehr guter Flieger und muss ständig schauen, was in der Voliere los ist. Ein klasse Kerlchen! :-)

 

Auch vom kleinen Sorgenkind gibt es neues. Dem füttere ich nun seit ein paar Tagen morgens etwas Handaufzuchtfutter zu, was ihm scheinbar ganz gut bekommt. Das ist auch ganz gut so, denn auch seine Eltern machen so langsam Anstalten, eine neue Brut anfangen zu wollen. So kann er noch im Kasten bleiben und aufholen, was ihm noch fehlt. Ich hoffe, wir kriegen das hin.



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