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Neben dem täglichen Körnerfutter gibt es eine Reihe von Ergänzungsfuttermitteln, die man den Tieren anbieten kann. Was das so alles sein kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ei

Von Zeit zu Zeit kann man seinen Sittichen auch mal ein wenig hart gekochtes Hühnerei, gerne auch mit Schale, anbieten. Viele Wellensittiche stürzen sich mit wahrer Begeisterung darauf und lassen kein Krümelchen übrig.

 

WICHTIG:
Auch hier gilt wieder "Weniger ist mehr"! Zuviel Ei ist auf die Dauer eine große Belastung für die Nieren und sollte daher wirklich nur als Leckerei angeboten werden.

Eifutter

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Im Handel findet man eine ganze Palette von verschiedenen Eifutter-Sorten, die man seinen Wellensittichen anbieten kann. Vorallem während der Zucht ist es wegen seines hohen Proteingehaltes vom Speiseplan der Brutpaare nicht wegzudenken.

 

Außerhalb der Zucht sollte man damit allerdings eher sparsam umgehen und es höchstens mal als Leckerei oder als Stärkungsfutter während der Mauser reichen, da es sonst ein wahrer Dickmacher ist.

 

Eifutter wird meistens trocken krümelig angeboten. Die meisten Sittichen fressen es aber lieber, wenn es ein wenig angefeuchtet ist, z.B. mit geraspelter Möhre oder einfach ein wenig Wasser.

 

 

WICHTIG:
Fertig zubereitet sollte Eifutter, wie alle anderen Weichfuttersorten auch, nicht länger wie 3-4 Stunden angeboten werden, da es relativ schnell verdirbt.

Vitamin- und Mineralstoffpräparate

Wenn ein Vogel krank oder einer großen körperlichen Belastung (z.B. Brut, Mauser) ausgesetzt ist, kann die Gabe eines geeigneten Vitaminpräparates sinnvoll sein.

 

Im Handel gibt es eine Reihe von Mitteln, die man seinen Vögeln reichen kann, aber nicht alle sind sinnvoll. Oft sieht man "Multivitaminsäfte" in kleinen Fläschchen, die über das Trinkwasser gegeben werden sollen. Gerade beim Wellensittich ist die Gabe von Vitaminen oder Medikamenten über das Wasser aber wenig zuverlässig, da die Tiere eh sehr wenig trinken oder das Wasser auch mal unberührt lassen, wenn es auf einmal anders schmeckt. Es ist also nie gewährleistet, dass auch jeder Vogel eine ausreichende Menge davon aufnimmt.

 

Außerdem sind viele dieser Säfte oft auch stark zuckerhaltig und lassen das Trinkwasser vorallem bei warmen Wetter dadurch schneller verderben. Hygiene muss also hier ganz besonders groß geschrieben werden!

 

Zu beachten ist auch, das einige Vitamine sehr lichtempfindlich sind und schon nach wenigen Stunden im Napf ihre Wirksamkeit verlieren.

 

Besser ist daher die Gabe eines pulverförmigen Präparates über das Futter. An trockenen Körnern bleibt allerdings wenig davon haften, weshalb sich die Gabe über Keim- oder Weichfutter anbietet.

 

Eine dauerhafte Gabe eines solchen Präparates halte ich allerdings für wenig sinnvoll, um nicht zu sagen gefährlich, da einige Vitamine auch überdosiert werden können. Im Zweifelsfall lasst euch bitte von eurem Tierarzt beraten und haltet euch auf jeden Fall an die jeweilige Dosieranleitung!

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